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Scheinerblende

Um vernünftige Bilder auf Film oder CCD zu bannen ist eine perfekte Scharfstellung nötig. Meist kann man im Sucher der Kamera nicht allzu viel erkennen. Neben der Methode mit der Messerschneide, welche ich für zu kompliziert halte gibt es noch die Methode der Scheinerblende. Die Funktionsweise einer Scheineblende ist sehr einfach. Es werden mit Hilfe einer Maske 2 Strahlengänge eines Sternes erzeugt. Im Fokus treffen diese beiden Strahlengänge zusammen. Ma sieht also einen Stren außerhalb des Fokus doppelt (oder 3-fach wenn 3 Löcher vorhanden sind) und nur als einen Stern direkt im Fokus.

Ist ein Stern ohne Fokussierhilfe unscharf eingestellt, so sieht man nicht etwas Punktförmiges, sondern ein Scheibchen.

Eine Scheinerblende kann man recht einfach selbst herstellen. Ich hatte zunächst eine aus Karton, welche jedoch durch häufige Benutzung immer instabiler wurde. Also habe ich mich entschieden, mit für meinen 6" Newton eine aus Sperrholz zu basteln. Ich habe mit also entsprechend des Durchmessers meines Newton eine entsprechend große runde Sperrholzscheibe zurecht gesägt und diese mit 2 größeren Löchern versehen. In der Mitte iste ine Schraube durchgeführt welche als Griff zum leichteren entfernen und einsetzen dient.
Bei kleineren Optiken sollte man durchaus 3 oder auch 4 Locher verwenden. Dadurch wird das Bild nicht zu dunkel und man erkennt noch etwas. Bei langen Brennweiten (mehr als 4 Meter) merkt man ohne Maske, dass Fokussierversuche innerhalb eines bestimmten Intervalls keine Änderung der Schärfe ergeben. Mit der Maske wird dieser Bereich erheblich kürzer.

Da ich nun vollständig auf die Digitale Canon EOS D60 umgestiegen bin verwende ich die Scheinerblende kaum noch. Für die CANON Kameras gibt es das Suoer Programm CANON DSLRFocus. Damit ist eine einwandfreie schnelle Fokussierung und eine Automatisierte Bedienung der Kamera möglich. Die Inwestition in dieses Programm kann ich jedem CANON Besitzer nur empfehlen.